Donovan

Natürlich arbeite ich auch mit Donovan weiter. Er hat immer noch einen eigenen Kopf, was Mitarbeit anbelangt. Am besten geht es mit ihm beim Freispielen. Dann zirkelt er um mich herum, kommt zu mir, wenn ihn auffordere, wechselt die Hand, trabt und galoppiert auch. Das Angaloppieren fällt ihm nicht immer leicht, aber es gelingt inzwischen auf beiden Händen für eine halbe Zirkelrunde. Zwischendurch lasse ich ihn anhalten, rückwärtsgehen, Füße gerade stellen.

Er ist unglaublich anhänglich geworden – genau wie Anton. Wenn ich auf die Weide gehe, kommt er sofort an, muss auch genau untersuchen, was ich da mache. Er zählt jeden Ködelhaufen beim Abäppeln in die Karre – so als wollte er sagen: Das ist einer von Cera, den da hat Asterix hinterlassen…

Ganz spannend zu beobachtet ist es, wenn die Pferde abends wieder auf die Weide kommen und sich auf ihr Heu stürzen. Je nachdem, in welche Richtung Donovan guckt und vielleicht die Ohren anlegt, gehen die Pferde wie unaufgefordert weg und ändern ihren Standort. Nur Rasga lässt sich davon nicht beeindrucken. Dango hat Donovan immer im Blick und ist bereit, sofort Leine zu ziehen, wenn Donovan es verlangt…
Donovan ist und bleibt ein Abenteuer!