Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus

Das große Ereignis ist natürlich mein Flohmarkt am kommenden Wochenende. Ihr glaubt gar nicht, wie viel Vorbereitung nötig ist, dass so eine große Veranstaltung reibungslos abläuft.

Die Arbeit begann schon Mitte September, als ich in den ersten Internetforen den Termin bekannt gab. Dann wurden die Flyer gedruckt und großflächig in meinem Umfeld verteilt. Die ersten Anmeldungen trudelten ein, zuletzt beinah täglich zwei, drei neue. Jede Anmeldung trage ich in eine Excel-Datei ein, um nicht den Überblick zu verlieren, jeder bekommt eine Antwort. Wer wollte noch gleich einen Bandenplatz?

Erst sehe ich es ganz locker, ist ja noch mehrere Wochen hin, aber ehe man sich versieht ist die letzte Woche vor dem Flohmarkt angebrochen. Eine lange To-Do-Liste wartet darauf, abgearbeitet zu werden:

Bande abwaschen (damit sie für die Aussteller zu benutzen ist),
Flohmarktschilder für die Straße schreiben,
Namensschilder für die Helfer schreiben,
Alle Elektrogeräte überprüfen und noch mal sauber machen (Warmhaltekannen, Riesenkaffeemaschine und Glühweinbehälter, Grill und Waffeleisen…),
Das Dixi-Klo im Hof putzen,
Halle harken, damit die Stände plan stehen,
Stühle und Tische abwaschen,
Handzettel für alle Aussteller schreiben und drucken,
Hallenplan erstellen,
Alle Einkäufe erledigen (für Waffelteig, Grillwürstchen, Backkartoffel mit Quark, Getränke, und Zubehör wie Pappbecher, Servietten, Mülltüten usw.),
Meine eigenen Flohmarktsachen putzen und mit Preisen versehen…

Ich könnte noch eine Weile so weiterschreiben. Zwischendrin immer wieder Emails und SMS zum Zeitplan des Flohmarkts beantworten und fleißige Helfer organisieren. Ohne die wäre ich allein aufgeschmissen!

Dieses Jahr geht alles etwas leichter, weil ich von den letzten Jahren die Einkaufslisten und Pläne aufbewahrt habe.

Einiges auf der To-Do-Liste konnte ich dank Sabrina und Julia schon abhaken.

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Am Sonntag haben Sabrina, Julia und ich angefangen, die Schilder zu basteln. Sabrina hat von uns allen die schönste Schrift. Deshalb ist sie immer auserkoren, die Schilder zu schreiben.

Unterdessen habe ich meine bereits geputzten Flohmarkt-Pferdesachen zusammen mit Julia sortiert und mit Preisschildern versehen, damit meine Standbetreuer wissen, was ich für die Sachen haben will.

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Am Montag – dem Tag des Megasturms – habe ich den Unterricht abgesagt. Es hat so furchtbar geweht… Dafür nutzte ich den Nachmittag, um mit Julia für den Waffelteig einzukaufen. Zwei volle Wagen für Teig und Quark, den ich ja immer selber mache. Das lässt sich zu zweit weit besser erledigen. Vor allem wenn ich an das Reintragen in die Küche denke!
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Sieht ganz schön gewaltig aus: 18 Liter Milch, 180 Eier, 16 kg. Mehl, 8 kg Margarine und Zucker… Diese Zutaten werden zu rund 60 Liter Wafelteig verarbeitet (natürlich ohne den Kräuterquark und den Joghurt)
Die Hunde wichen mir irgendwann nicht mehr von der Seite. “Was räumst du denn da immer hin und her? Riecht alles soooo interessant. Vielleicht ist es neues Futter für uns?” Zeus leckt sich schon erwartungsfroh.

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Und am Mittwoch (heute) geht es mit Sabrina los, Würstchen und mehr einkaufen.