In Tangstedt regnet es anders…

Was für ein grauseliges Wetter hatten wir hier heute Vormittag! Als ich die Pferde gegen 9.30 Uhr auf den Paddock ließ, war noch alles in Ordnung. Es hatte über Nacht geregnet, der Paddock war matschig. Das ist ja nicht ungewöhnlich.

Dann setzten Sturm, Schneeschauer und unglaubliche Windböen ein. Ich harrte in der Wohnung aus, in der Hoffnung, der Spuk möge bald vorbei gehen.

Am späten Vormittag konnte ich nicht länger warten. Schließlich musste ich ja ausmisten und irgendwann die klitschnassen Pferde wieder auf trockenes Terrain bringen. Die nachfolgenden Fotos sprechen Bände:

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Ein kurzer Blick auf den Reitplatz… Wenn ich bedenke, dass wir hier noch am Samstag geritten sind!
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Dann die Überraschung in der Stallgasse. Alles überschwemmt. Das Wasser ergoss sich bis zur letzten Box und unter den großen Stroßballen.
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Was für eine Schweinerei. Das Wasser war durch den Starkregen aus dem Gulli in der Stallgasse gedrückt worden. Natürlich war es zum Teil auch in die Strohboxen gelaufen. Und leider auch unter den großen Strohballen. Selbst der kleine Weg vom Stall in die Halle stand vorne unter Wasser.

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Die Pferde nach dem Reinholen. Nicht alle sahen so gruselig aus. Aber Dango hatte es sich trotz Sturm, Matsch und Regen nicht nehmen lassen, ein ordentliches Schlammbad zu nehmen. Man sieht es auf dem Foto zwar nicht, aber die Decke war pitschenass. Der unbedeckte Teil des Pferdes übrigens auch!

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Und meine Hunde? Die hatten bei dem Wind richtig gute Laune Sie fetzten wieder ordenlich über die Wiese und sahen hinterher aus wie die Erdferkel.

 

So habe ich den heutigen Vormittag mehr damit verbracht, Wasser aus der Stallgasse zu fegen. Gemistet habe ich gar nicht. Dangos Box war so voll Wasser gelaufen, dass ich alle Einstreu zum Aufsaugen brauchte. Die beiden Nachbarboxen waren auch nicht so gut dran. So habe ich großzügig übergestreut und lasse nun das Stroh die Aufsaugearbeit erledigen.

Morgen werde ich allerding tüchtig in die Hände spucken müssen, um die matschige Pampe zur Mistplatte zu schaffen und hoch zu schaufeln! Ich hoffe nur, dass morgen der Sturm nachlässt und mir nicht alles um die Ohren fliegt!