Putz-Pfingsten: Pfingstsonntag

Anders als erwartet, waren die Böden noch nicht komplett ausgetrocknet, überall standen noch kleine Pfützen. Nur die Wände waren trocken – und offenbarten, dass der Hochdruckreiniger doch nicht allen Dreck von den weißen Wänden geholt hatte. Wie gut, dass ich einen kleinen Eimer mit Wandfarbe besorgt hatte. Eigentlich wollte ich damit einen Teil meines Wohnzimmers streichen (deshalb auch nicht weiß, sondern "Sahara"), nun musste die Farbe für den Stall herhalten – und der zarte Braunton passt perfekt zu den Boxenwänden. Mit Rasgas Box fing ich an und arbeitete mich Box für Box nach hinten zu Cera…

Zwischendurch kratzte ich mit einem Spachtel die festgetretenen Kacke-Placken vom Boden hoch. Pferdedung vermischt mit Feuchtigkeit und Stroh klebt wirklich wie Teufel! Ich kann verstehen, warum Naturvölker ihre Häuser aus Dung errichten.

Gegen vier Uhr am Nachmittag war ich endlich fertig – auch körperlich. Das viele Austrecken des rechten Arms mit dem Pinsel in der Hand auf der Leiter war ganz schön anstrengend. Aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen:

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Rasgas saubere Box

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Man erkennt sogar wieder das Braun der Eichenbretter!

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Dann musste ich nur noch die Boxen neu einstreuen und fegen. Dann durften sich die Pferde für ein paar Stunden in ihrem sauberen Zuhause ausruhen und ein wenig Stroh und Heu knabbern. Ich habe sie geputzt und "gesalbt": Bei Dango und Donovan macht sich das Sommerekzem wieder bemerkbar..

Ich bin dann mit den Hunden erst einmal ins kühle Wohnzimmer und habe mich eine Stunde ausgeruht, ehe die Pferde wieder zurück auf die Weide durften…