Schlammschweine auf der Weide

Heute früh hat es leider in Strömen geregnet. Hmm, soll ich die Pferde drin lassen? Nee, dann beginnt das Gerangel um die Vormachtstellung neu.  Ich hatte allerdings Sorge, dass der Boden – auch vom Toben gestern – noch viel zu aufgeweicht ist…

Egal, da mussten wir alle durch! Ich habe wieder die Jungs zuerst rausgelassen, dann die Mädels hinterher.

Was für ein Unterschied zu gestern! Anton fühlt sich sehr zu Donovan hingezogen und steht gern bei ihm am Zaun. Anders als gestern haben sie sich heute alle auf das Heu gestürzt. Heute war ich aber auch schlauer als gestern gewesen: Ich habe sie im Stall vorher nicht gefüttert, sondern nur draußen mit Heu.

Und so standen sie heute alle friedlich in Grüppchen und mümmelten ihr Heu. Selbst Donovan war – nach ein paar Angebertrab-Runden friedlich und fraß auf seiner Seite.

Es regnete stetig, und so beeilte ich mich, die Boxen fertigzukriegen, damit alle wieder beizeiten rein konnten.

Dass sie sich trotz Regen alle in den Matsch geschmissen haben, muss ich nicht gesondert erwähnen?!

20 Minuten habe ich alleine für Dagobert gebraucht, um ihn einigermaßen oberflächlich vom Sand zu befreien. Er beginnt, das Putzen richtig zu genießen. Manchmal streckt er den Kopf bis auf den Boden, spitzt dabei die Lippen und lässt sich von mir durchkratzen. Er hat so ein dickes Fell, dass ich mit der Drahtbürste durchgehen kann.

Mit weicher Bürste wird man da gar nichts.

Ich liebe Cera! Die ist zu etepetete (schreibt man das so?), um sich schmutzig zu machen!

Na, mal sehen wie es morgen geht, ob sie morgen wieder alle friedlich sind. Dann habe ich das gröbste überstanden!