Und dann ist da ja auch noch Sausewind Donovan

Für Donovan hatte ich heute eine Zuschauerin. Sie wollte den süßen Kerl einmal live erleben, weil sie Trakehner liebt und Donovan ganz besonders.
Er hat sich heute wieder von seiner stärksten Seite gezeigt. Ich glaube, ich konnte mit meiner Arbeit nicht wirklich überzeugen. Donovan nicht und die Zuschauerin schon gar nicht.
Ich selbst war nicht so unzufrieden, denn Donovan hat sich zwischendurch immer wieder vorwärts schicken lassen, ist einigermaßen brav außenrum marschiert und konnte auch ein paar Tritte seitwärts – manchmal unter Protest.
Sein Programm: Er muss jetzt wirklich kurz ausgebunden gehen. Er muss lernen, dass es Grenzen gibt, die er zu beachten hat. Sein Trab auf dem Zirkel hat sich sehr verbessert. Er geht viel freier und fleißiger. Und er hält nicht mehr an, wenn er glaubt, er habe genug Runden gedreht. Meistens jedenfalls.
Nach 15 Minuten schnalle ich die Zügel wieder länger und übe noch den Spanischen Schritt. Den hat er in drei Tagen so gut gelernt, dass er nun schon mit beiden Beinen vorne raustritt. Er kann drei bis vier Tritte machen, dann glaubt man, er fällt um. Aber das ist ein guter Ansatz. Mehr muss er ja gar nicht machen. Schön ist, dass er dabei im Schritt weitergeht.
Mal sehen, was der morgige Tag bringt!