Was für ein “Sommer”…

Was für ein Wetter in den letzten Tagen! Der Freitag war so entsetzlich schwül, man konnte kaum Luft holen. Die Pferde standen alle ganz “maddelig” in den Boxen und dösten. Weil für den Nachmittag heftige Gewitter angekündigt waren, hatte ich die Pferde von  Donnerstag auf Freitag über Nacht rausgelassen und schon am Vormittag wieder reingeholt. Alle Pferde standen überwiegend in der Box – außer wenn sie sich draußen am Türrahmen scheuern wollten.

Bisher hatten wir mit den stechenden Plagegeistern Glück gehabt, aber seit Donnerstag treten sie dafür in Scharen auf. Und auch die Bremsen sind wieder da.

Das angekündigte Gewitter kam erst zum späten Nachmittag – dann aber mit Macht. Es hat so wahnsinnig geschüttet, dass binnen zehn Minuten der Reitplatz wieder zur Hälfte unter Wasser stand. Die Weiden natürlich auch. Hier hat es zwar heftig gedonnert und geblitzt, aber der gefürchtete Hagel blieb Gott sei Dank aus. Nach dem Regenguss war zwar alles nass, aber die Luft hatte sich ein wenig abgekühlt.

Heute musste ich die Pferde schon vor dem Mittag wieder reinholen. Sie kamen gar nicht zum Grasen, liefen auf der Weide herum, versuchten sich unter der großen Eiche vor den vielen Bremsen zu verstecken. Sie kamen gar nicht zur Ruhe. Im Stall war es einigermaßen kühl (jedenfalls bis zum Nachmittag) – und Insektenfrei!